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Der nächste SandsteinKurier erscheint am:
14. November 2017
Redaktions- und Anzeigenschluss:
3. November 2017
Aktuelles
Schmilka ist Sachsens 10. Schönstes Dorf

Schmilka MuehlenkomplexDer Bad Schandauer Ortsteil Schmilka hat die von der Interessensgemeinschaft „Sachsens Schönste Dörfer“ ausgelobte Auszeichnung als 10. Schönstes Dorf erhalten und darf sich fortan mit diesem Beinamen schmücken. Sven-Erik Hitzer, Hotelier und Unternehmer in Schmilka sowie passionierter Verfechter traditioneller Bauweisen und ländlicher Infrastrukturen, hat die Initiative wesentlich vorangetrieben.

 

Schmilka hat einfach eine einzigartige und authentische Dorfstruktur, die wir in den letzten 25 Jahren zu bewahren wussten.“, beschreibt Hitzer seine Liebe zu dem einstigen Fischerdörfchen an der Elbe. So konnten historische Gebäude vor dem Verfall gerettet, denkmalgerecht restauriert und nach höchsten ökologischen Standards saniert werden. Neubauten fügen sich harmonisch in den Dorfkern ein. „Mittels eines nachhaltigen Tourismuskonzeptes gelang uns die Belebung des Ortes und die Etablierung dörflicher Infrastrukturen, wie z.B. einer Bäckerei und Gastronomie. Das ist eine perfekte  Synergie von Tourismus und Dorfentwicklung“.

 

Foto: Thorsten Rogge

 
Freundschaftsweg

SonnenuntergangEin neuer grenzüberschreitender Wanderweg rechts-elbisch durch die Hintere Sächsisch-Böhmische Schweiz wird aus dem Schlaf geweckt. Der Freundschaftsweg ist ein Zwei-Tages-Etappenweg, grenzüberschreitend mit den Endpunkten Hinterhermsdorf oder Jetrichovice/Rynartice. Der Wegverlauf führt entlang verschiedener Wanderwege inmitten der spektakulären Natur der Sächsisch-Böhmischen Schweiz. Tiefe Schluchten und Flusstäler, hohe Sandsteintürme und Aussichten geben diesem Weg einen unvergleichlichen Reiz. Beide Etappen sind ca. 20 km lang. Diese Tour kann gern als Verlängerung der Malerweg-Etappen gesehen und genutzt werden. So hat man am Ende auch noch die Hintere Sächsische und Böhmische Schweiz mit Ihren Highlights kennengelernt. Diese Tour beinhaltet eine Übernachtung in einem tschechischen Hotel.

 

Ziel ist es, künftig die Zusammenarbeit auf allen Ebenen besonders touristisch zwischen den beiden Ortschaften Jetrichovice und Hinterhermsdorf zu vertiefen. Eine erste geführte Tour findet vom 16.05.17 bis 17.05.17 ab Hinterhermsdorf statt. Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Kräuterbaude.

 
Outdoorerlebnis mit dem Aktiv Zentrum Sächsische Schweiz

Aussichtspunkt GhorischHalb zehn am Morgen ist Treff im Aktiv Zentrum am Markt. Klettergurte, Schuhe, Seile, Karabiner und Equipment werden im Rucksack verstaut, nach Einführungen und Belehrungen geht´s zum Klettergebiet. Der Guide erklärt die Regeln und Besonderheiten des Kletterns am Elbsandstein, zeigt die Kletter- und Sicherungstechniken und steigt in die Route ein.

 

Was jetzt folgt ist Felserlebnis pur. Die Kursteilnehmer klettern einen Weg nach dem anderen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Je nach Geschick, Ausdauer und Ehrgeiz der Teilnehmer richtet der Kursleiter passende Kletterrouten für das Erlebnis in den Felsen ein. Wer es nicht so abenteuerlich mag, aber die Felsen trotzdem aus der Nähe kennen lernen möchte, schließt sich unseren Nationalparkführern zur Stiegentour über die Klettersteige der Hinteren Sächsischen Schweiz an.

 

Kletterkurse können ab 60 €/ Person und Stiegentouren ab 45 €/ Person am Tag gebucht werden. Mindestteilnehmeranzahl: 4 Personen. Die Kurse werden auf Anmeldung täglich durchgeführt.

 

NEU 2017: Mit Saisonstart 2017 bieten wir unseren Gästen Fahrrad-Paddel-Touren zwischen Bad Schandau und D??ín, Klettersteigtouren und geführte Höhlentouren an. Das Aktiv Zentrum ist offizielle Verkaufsstelle für Gutscheine zum Kletterwald Königstein und wird die Leih-Radflotte um sechs E-Bikes erweitern. Ergänzt wird das Angebot zudem um ein Testcenter für SCARPA Wanderschuhe und deuter Wanderrucksäcke und Kindertragen.

 

Gestalten Sie mit uns Ihr Outdoorerlebnis Sächsische Schweiz.

Aktiv Zentrum Bad Schandau 035022 90050 oder

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

www.bad-schandau.de

 
Volldampf für 2017

Kleine Sächsische SchweizFrühlingserwachen in der Kleinen Sächsischen Schweiz. Die kleinen Loks werden aus dem Schuppen geholt und stehen erwartungsvoll ob der vielen Fahrgäste unter Dampf. Die Eiszapfen am Lichtenheiner Miniatur-Wasserfall sind längst schon geschmolzen und die Miniaturbahnen fahren über die Winterwochen gut überholt so schnell wie noch nie. Die ersten Sonnenstrahlen scheinen durch die Miniaturfelsenwelt des imposant angelegten Bonseiparkes. Der Schneeberg mit seinen 731 Metern Höhe (ü.N.N.) trägt auch im Miniaturpark keine Schneekappe mehr und zeigt sich als höchster Berg im Elbsandsteingebirge. Ein lauter Donner und die folgende Rauchwolke überrascht, wenn gerade im Sandsteinbruch gesprengt wird. Der „Höllenhund“, ein Kletterfelsen im Rathener Gebiet, zeigt sich in voller Pracht, auch die Felsenbühne Rathen mit der Basteibrücke im Hintergrund versteckt sich nicht mehr. Im Felsengebiet der Herkulessäulen und der Kaiser-Wilhelm-Feste im Bielatal sind die einzigartigen Fels-Formen, den Originalen täuschend nachempfunden - faszinierend.


Einmal Steuermann sein, dazu laden die ferngesteuerten Boote im kleinen Teich die Kinder ein. Auch am Himmel ist eine Menge los: Luftschiff, Heißluftballon und ein großes Modell-Flugzeug lassen die Besucher staunen. Für die kleinen Besucher wurde übrigens das beliebte Ratespiel „Fuchsi“ erweitert. Jetzt gibt es auch ein solches Quiz für kleinere Kinder, „Stempelsuchspiel“ genannt. Acht im Park versteckte Stempel gilt es zu finden. Auf dem zugehörigen Fragebogen müssen die Stempel an die richtigen Stellen gesetzt werden. Natürlich gibt es dafür am Schluss eine kleine Überraschung.


Nicht nur der Park lädt zum Entdecken ein, auch das Stöbern nach einem passenden Mitbringsel im Sandsteinladen ist verlockend. Ganz neu im Sandstein-Sortiment ist der nachgebildete Teufelsturm, ein Fels der sich im Original fünfzig Meter hoch rechtselbisch in den Schrammsteinen erhebt.


Der Miniaturpark „Die Kleine Sächsische Schweiz“ lädt zum Entdecken, Mitmachen, Staunen, Entspannen und Genießen ein. Werden Sie zum Entdecker und lassen Sie sich u.a. von der Vielfalt der rund 200 maßstabgerechten Felsengebilde überraschen.

 
Inspirierende WanderWelten

altes Bild in sepiaDie Schweiz(en) in Grafik, Malerei und Wagners Werk. Schon immer bot die Natur Künstlern ein unerschöpfliches Potential an Inspiration. In der Sächsischen Schweiz finden heute noch viele Menschen den Weg zurück zur Natur. Doch wie haben unsere Vorfahren die Region erlebt?

 

Richard Wagner war ein leidenschaftlicher Wanderer, der nach der Flucht aus Sachsen in der Schweiz die Bergwelt erkundete. Bereits in seiner Dresdner Zeit hatte er sich die Sächsisch-Böhmische Schweiz erschlossen. An beiden Orten gewann Wagner tiefgreifende Eindrücke, die er in seinen Werken szenisch und musikalisch umsetzte.

 

In den Richard-Wagner-Stätten Graupa sind Wagners konkrete Wanderrouten in den Schweizen auf historischen Karten dargestellt, seine damit verbundenen inneren Bilder, die er in seinen Werken umsetzte, sind in Grafiken, Zitaten, Musikbeispielen und Bühnenbildmodellen skizziert.

 

Zeitgleich stellt das Stadtmuseum Pirna Schätze aus der eigenen Kunstsammlung aus. Sie gehen auf den 1878 gegründeten „Gebirgsverein für die Sächsische Schweiz“ zurück, in dem wissenschaftliche und soziale Interessen mit ausgeprägtem Kunstsinn zusammentrafen.

 

Die Zeichnungen, Kupferstiche, Radierungen und Lithografien sowie einige Gemälde werden erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Unter den Landschaftsansichten aus einem Zeitraum von 200 Jahren finden sich Werke von Matthäus Merian, Johann Alexander Thiele, Bernardo Bellotto, Adrian Zingg und Karl Gustav Täubert.

 

Die wertvolle Sammlung eröffnet dem Betrachter einen Blick in die Landschaft, so wie sie Richard Wagner einst gesehen hat. Die Veränderungen der realen Landschaft werden ebenso nachvollziehbar wie ihre wechselnde Wahrnehmung durch die Künstler unterschiedlicher Epochen.

 

In der zunehmenden Bildproduktion spiegelt sie das wachsende Bedürfnis der Menschen nach Ansichten der Sächsisch-Böhmischen Schweiz wieder – bis hin zu Ansichtskarten und Souvenirs.

 

Die große gemeinsame Sonderausstellung ist vom 9. April bis zum 17. September 2017 im Stadtmuseum Pirna und in den Richard-Wagner-Stätten Graupa zu sehen.


C. C. Rohrdorf, Aquatinta,

Foto: Frank Füssel

 
Auf kulturellen Spuren im Museum Bad Schandau
Museum Innenansicht

Das Museum Bad Schandau am Kurpark bietet nicht nur an Regentagen spannende Erlebnisse für „Entdecker und Historiker“. Drei Dauerausstellungen zur Stadtgeschichte, zur Sammlung des Forschungsreisenden Erich Wustmann und zur Geschichte des Bergsports im Elbsandsteingebirge laden ein, durch Zeit und Welt zu reisen.

 

Erich Wustmann dokumentierte die Kulturen der skandinavischen Rentierzüchter im hohen Norden und indigener Völker im tropischen Regenwald Südamerikas. Die spannende und lebendig gestaltete Ausstellung mit zahlreichen wertvollen Exponaten, Fotos, Tondokumenten und Filmen gibt Einblicke in Rituale, Feste und den Alltag der Naturvölker.

 

Die Ausstellung zur Geschichte des Bergsports im Elbsandsteingebirge zeigt die Entwicklung des Felskletterns mit seinen regionalen Besonderheiten und Interessantes über die Menschen, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts diesen außergewöhnlichen Sport hier in der Region ausüben. Ausrüstungsgegenstände, Fotos und Dokumentationen informieren über Tradition und Gegenwart des Bergsports.

 

Museum Bad Schandau, Bad-allee 10 - 11, geöffnet Dienstag bis Freitag 14 - 17 Uhr, Samstag und Sonntag 10 – 17 Uhr.

 
Ausblicke und Ansichten

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