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4. Oktober 2017
Redaktions- und Anzeigenschluss:
20. September 2017
Über die Kleine Bastei zur Zwieselquelle

kleine basteiDas Wanderjahr 2008 hat begonnen. Für alle, die erstmal klein anfangen wollen, haben wir eine gemütliche Einstiegstour zu bieten, die außerdem wunderbar zu Ostern passt.

Wir wandern vor den Toren des Kurortes Berggießhübel über die Kleine Bastei zur Zwieselquelle vorbei an der Zwiesel-Mühle bis hinein in den Kurort. Eine gemütliche Wanderung ohne großen sportlichen Anspruch, Wanderzeit ohne Pause ca. 60 Minuten.

Start unserer Osterwanderung ist die Rasthütte direkt am Oberen Ladenberg an der S 173. Dort zeigt uns der erste Wegweiser schon die Richtung an: Kleine Bastei. Vorbei an einigen Grundstücken an der Rückseite des Gewerbegebietes geht es hinein in den Wald. Wir folgen dem grünen Punkt bis zu einer Wegkreuzung. Von hier aus führen Wanderwege nach Cotta (3,8 km) zum Cottaer Spitzberg und direkt hinab nach Zwiesel. Doch wir wählen den Weg Richtung Kleine Bastei. Bevor wir den ausgeschilderten Pfad zur Kleinen Bastei erreichen öffnet sich uns vom Feldrain aus ein weiter Blick zum Cottaer Spitzberg. Nach wenigen Minuten stehen wir auf den Felsen, die den Namen Kleine Bastei tragen. Vom mit einem eisernen Geländer umgebenen kleinen Sandstein-Plateau blickt man über die Wipfel des Waldes und erahnt den gegenüberliegenden Hang des Gottleubatales. Der Blick nach Zwiesel bleibt verwehrt. Jedenfalls lohnt sich der Platz für eine kleine Rast inmitten von Sandstein und Wald.

Nun folgen wir weiter dem kleinen Pfad der nach kurzer Zeit wieder auf den Feldrain trifft. Schon nach wenigen Metern geht es im spitzen Winkel hinab Richtung Zwiesel. Nach rund 100 Metern erreichen wir die Zwieselquelle. Wer sich lautlos nähert, kann das Wasser gurgeln hören, ansonsten weist eine kleine Sitzgruppe auf die Quelle hin. Ab hier kann man einen lustigen Osterbrauch einbauen: „Man fülle Wasser aus der Zwieselquelle in eine mitgebrachte Flasche, um es mit auf den Heimweg zu nehmen. Das Osterwasser soll Schönheit bringen oder zumindest für einen guten Kaffee taugen. Doch das funktioniert nur dann, wenn ab jetzt nicht mehr gesprochen wird. Wer sich daran nicht hält macht das Osterwasser unversehens zu wertlosem Plapperwasser.

Der Weg am Fuße romantischer Sandsteinfelsen führt nun weiter Richtung Zwiesel. Wendet man sich in dem Berggießhübler Ortsteil den schmalen Weg abwärts hindurch zwischen Eigenheimen, gelangt man zur Zwiesel-Mühle. Man trifft auf das historische, leider dem Verfall preisgegebene Gebäude von der Rückseite her – der Mühlgraben ist noch zu erkennen.

Von der Mühle aus kann man über verschiedene Wege in den Stadtkern Berggießhübel gelangen – zu empfehlen der Weg über den alten Bahndamm etwas oberhalb der Gottleuba. Vom Ort aus erreicht man den Ausgangspunkt der Wanderung über die Straße „Ladenberg/Oberer Ladenberg“ (S 173).

Wer mehr zu seiner Wandertour wissen will oder Informationen zu den Orten Bad Gottleuba – Berggießhübel sucht, findet diese in der Touristinformation direkt am Besucherbergwerk Marie Louise Stolln.

 
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