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„Hundskirche“ bei Reinhardtsdorf

rheinhardsdorfWiedermal sind wir für Sie auf Entdeckungstour gegangen und haben von einer kleinen Wanderroute erfahren, die fast nur bei Einheimischen bekannt ist. Unser Wandertipp führt zu einer "Hundskirche" genannten Aussicht oberhalb der Elbe bei Reinhardtsdorf-Schöna. 



Die kleine Wanderung beginnt an einem Getränkehandel (Wegweiser), etwa an der Stelle, wo die Ortsteile Reinhardtsdorf und Schöna aneinander grenzen. Markant ist ein Rondell, das sich mitten auf der Hauptstraße an der Einmündung einer Nebenstraße befindet, die beispielsweise auch zum Wolfsberg führt. Der Wanderweg beginnt als Feldweg mit herrlichem Blick hinüber zu den Felsen im Schrammsteingebiet. Nach wenigen hundert Metern erreicht man den Waldrand oberhalb des Hirschgrundes. Von nun an geht es durch schattigen Mischwald relativ geradlinig und ohne größere Höhenunterschiede. Bei Feuchtigkeit könnte der Weg glitschig sein wegen seines teilweise lehmigen Belages. Nirgends besteht aber Abrutschgefahr, der Hang in den Hirschgrund ist nur mäßig steil. Über rund 500 Meter führt der Wanderweg stets links oberhalb des Hirschgrundes entlang. Auf halber Strecke zweigt ein Pfad in den Grund und nach Schöna ab. 

Schon nach rund 30 Minuten Gehzeit ist das Ziel erreicht – die „erste“ Aussicht der Hundskirche. Der Blick eröffnet sich ins Elbtal Richtung tschechische Republik. Links der Elbe erkennt man deutlich den Grenzübergang Schmilka. Doch der Blick fällt auch auf die eigentliche Aussicht der Hundskirche wenige Meter unterhalb. Diesen Felsvorsprung erreicht man über eine steile gut 10 Meter lange Eisentreppe. Hier ist besonders beim abwärts steigen Vorsicht angesagt. Der Blick von de zweiten Aussicht unterscheidet sich nur unwesentlich zur ersten. Bänke an den Aussichten laden zur Rast ein.

 Wanderer, die die ausschließlich die Hundskirche zum Ziel hatten, gehen auf gleichem Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt. Wer mehr vor hat kann etwa hundert Meter vor der Aussicht in den Hirschgrund absteigen. Dort führt ein Weg unterhalb der Aussicht um diese herum, der letztlich in dem Mittelhangweg mündet. Dieser führt über die kleine Bastei direkt bis nach Krippen. Etwa Auf halbem Weg biegt rechts der Caspar- David-Friedrich-Weg ab, der im letzten Abschnitt über eine steile Sandsteintreppe bis zur Bahnlinie im Elbtal führt. Diese unterquert man durch eine kleine Brücke und befindet sich unvermittelt auf dem Elberadweg. Dieser führt von hier aus zurück nach Krippen oder zur tschechischen Grenze. Vom Elberadweg bietet sich ein herrlicher Blick auf das Schrammstein-Felsgebiet. Immer noch deutlich zu erkennen sind die Spuren einstiger Sandsteinbrüche, die auch Caspar-David-Friedrich zum Malen inspirierten. Gehzeit von der Hundskirche bis nach Krippen ca. 1,5 Stunden.

 

 
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