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Vom Beuthenfall zu Frienstein und Idagrotte

idagrotte1Schon einmal vorab - die hier beschriebene Tour ist nichts für Sonntags-Spaziergänger. Das fängt bei Kleidung und Ausrüstung an und geht bis hin zu einem Mindestmaß an körperlicher Fitness. Aber abgesehen von diesen „Einschränkungen“ ist die Wanderung vom Beuthenfall zum Frienstein mit Idagrotte und der Rückweg über die Affensteinpromenade und durch die Hölle wohl eine der schönsten Touren in der Sächsischen Schweiz.

Mindestens vier Stunden sollte man einplanen, Getränke und einen Imbiss dabei haben, denn Einkehrmöglichkeiten sind Fehlanzeige. Nun aber zur Wanderung:

 

 

Wir starten am Beuthenfall und folgen zuerst dem Dietrichsgrund bis nach rechts der untere Affensteinweg abzweigt (grüner Punkt). Auf diesem Fahrweg wandern wir ca. 15 Minuten Richtung Schrammsteine. Dann treffen wir unmittelbar am Bloßstock auf den als Königsweg bezeichneten (grüner Strich) Abschnitt, der uns nun schon Richtung Frienstein und Kleinen Winterberg führt. Unterwegs biegen wir nochmals auf einen steilen Treppenweg ab, das ist bereits der direkte Aufstieg zum Frienstein. Vorbei an einer Quelle kommen wir schon bald auf dem Massiv an. Es erwartet uns eine eindrucksvolle Felswelt. Viele Klettersportler frönen hier ihrem Sport. Wir folgen dem Wegweiser zur Idagrotte, übrigens der einzige, der uns unterwegs begegnet ist. Der Grund dafür ist wohl einleuchtend. Die Idagrotte erreicht man nur über einen schmalen Pfad direkt an einer Felswand. Man mag kaum in die Tiefe blicken. In den Fels eingelassene Ringe, helfen das Gleichgewicht zu halten. Die mäßige Anstrengung bis zur Grotte wird durch imposante Ausblicke in die Landschaft der Sächsischen Schweiz belohnt. Zeit für einen Imbiss.

 

idagrotte2Nun geht es wieder zurück bis zur oben erwähnten Quelle. Von hier aus wandern wir nach links zum Reitsteig Richtung Großer Winterberg und Schrammsteine. Auf dem Schrammsteinweg angekommen biegen wir rechts ab. Vorbei an der Heiligen Stiege wandern wir noch ein kurzes Stück Richtung Grosser Dom. Den Abstecher auf den Carolafelsen lassen wir uns nicht entgehen aus. Hier können wir die letzten herrlichen Rundblicke genießen, bevor es unmittelbar am Ende des Abstieges hinab in die Hölle (so heißt der Weg wirklich) geht. Obwohl der Pfad als schwierig angekündigt wird, erweckt er vorerst den Eindruck als hätte man da übertrieben. Erst als die ersten Leitern, Ringe und Stiege auftauchen, macht er zumindest für Nichtkletterer seinem Namen alle Ehre.

 

Doch selbst die Hölle schaffen wir, auch wissend, dass wir am Ende wieder auf den Unteren Affensteinweg treffen, der uns zurück zum Beuthenfall führt.

 
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