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 Sicher fahren im Herbst

Herbstfahrt

Der Herbst steckt für Autofahrer voller Risiken. Nieselregen, Nebel und feuchtes Laub auf der Fahrbahn können tückisch sein – Rutschgefahr droht.

„Autofahrer sollten im Herbst besonders vorausschauend fahren. Durch das „Lesen“ der Fahrbahn können mögliche Gefahren frühzeitig erkannt werden“, rät Frank Weißflog, Fahrerlaubnisexperte bei DEKRA Dresden. Nur die Augen offen zu halten, reicht nicht. Am Fahrzeug selbst muss für bestmöglichen Durchblick gesorgt werden. Das heißt: Die Scheiben müssen innen und außen sauber sein. Eine verschmutzte Scheibe kann besonders bei tief stehender Herbstsonne zu erheblicher Sichtbehinderung führen.

 

In der dunklen Jahreszeit wird wieder häufiger mit Licht gefahren – für die einwandfreie Funktion aller Beleuchtungseinrichtungen ist unbedingt zu sorgen. Nicht funktionierende oder falsch eingestellte Scheinwerfer erhöhen deutlich das Unfallrisiko, warnt DEKRA. Wer sicher gehen will, sollte die Aktion Lichttest vom 1. bis 31. Oktober 2010 nutzen, um beispielsweise bei DEKRA Dresden, die Lichtanlage seines Autos von Fachleuten kostenlos prüfen zu lassen.

Nebel ist eine weitere Gefahrenquelle im Herbst. Auch hier kommt es auf eine perfekt funktionierende Beleuchtung an – nicht nur um zu sehen, sondern auch um gesehen zu werden. Keinesfalls sollte man sich bei der Fahrt durch die Waschküche an den Schlussleuchten des vorausfahrenden Autos orientieren. Oft wirkt der Abstand größer als er tatsächlich ist - Auffahrunfall droht. Auch der Fahrbahn-Mittelstreifen ist keine sichere Orientierungshilfe. Vielmehr kann es zum Unfall kommen, wenn der Gegenverkehr das Gleiche tut. Grundsätzlich ist das Tempo im Nebel der Sichtweite anzupassen. DEKRA-Experte Frank Weißflog: „Die Nebelschlussleuchte darf allerdings erst bei einer Sichtweite unter 50 Meter eingeschaltet werden um eine Blendung des nachfolgenden Verkehrs zu vermeiden. Was viele Kraftfahrer nicht beachten – ab dem Zeitpunkt des Einschaltens der Schlussleuchte darf nur noch maximal 50 km/h schnell gefahren werden. Und, vergessen Sie nicht, die Nebelschlussleuchte wieder auszuschalten, wenn die Sicht besser wird.“

Eine typische Herbstgefahr für Kraftfahrer ist Wild auf der Fahrbahn, mahnt Fahrerlaubnisexperte Frank Weißflog von DEKRA Dresden. „Im Herbst und Winter beginnt es bereits in den Nachmittagsstunden zu dämmern und am Morgen wird es später hell. Folgerichtig fällt die Zeit, in der dämmerungsaktives Wild die Straßen quert mit den Hauptverkehrszeiten auf den Straßen zusammen. Häufigere Kollisionen zwischen Fahrzeugen und Wildtieren sind leider die Folge.“ DEKRA bittet die Kraftfahrer, sich auf diese besondere Situation einzustellen: „Fahren Sie besonders in Waldgebieten langsamer und beobachten Sie aufmerksam die straßennahen Bereiche. Vom Wild selbst kann man ‚Aufpassen‘ nicht erwarten“, rät Frank Weißflog.

Befinden sich Tiere auf der Fahrbahn sollten Autofahrer – falls direkt hinter ihnen keine weiteren Fahrzeuge folgen – abbremsen, hupen und die Scheinwerfer abblenden, damit das Wild einen Fluchtweg finden kann. Wer versucht auszuweichen, begibt sich oft selbst in Gefahr. „Und denken Sie daran, ein Tier kommt selten allein, meist folgt mindestens ein weiteres Tier oder sogar das ganze Rudel“, warnt DEKRA-Experte Frank Weißflog.

 
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