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Redaktions- und Anzeigenschluss:
3. November 2017

 Wintersportliche Angebote

langlaufIm Erzgebirge wird Wintersport groß geschrieben. Vom alpinen Skilauf über das Langlaufen bis zum Rodeln ist alles möglich. In 28 Orten von Altenberg bis Sosa sind von Dezember bis März Ski und Rodel im Allgemeinen gut, gespurte Loipen und tolle Abfahrtspisten reichlich vorhanden.

 

 

 

Beliebte Wintersportorte im Erzgebirge sind Altenberg und Oberwiesenthal. Während die Bergstadt Altenberg im Osterzgebirge durch internationalen Spitzensport auf einer der modernsten Rennschlitten- und Bobbahnen Deutschlands im Kohlegrund Weltruf genießt, glänzt Oberwiesenthal als höchste Stadt Deutschlands u.a. mit dem Namen des ehemaligen Weltklasse-Skispringers Jens Weißflog und mit besten Bedingungen für Pistenjäger, Snowboarder, Rodelfans und Langläufer. Allein zehn Abfahrten, zwei lange Rodelhänge, Skischule, Snowboardcenter, Langlauf- und Biathlon-Skistadion sowie verschiedene Sprungschanzen lassen hier wohl kaum Wünsche offen.


Aber auch anderswo im Erzgebirge steht im Winter Schneevergnügen auf der Tagesordnung: Mountain-Biker beispielsweise dürften ihr Paradies im Snow-Down-Hill in Neudorf finden, für Rodler geht auf der 1,2 Kilometer langen Bahn in Markersbach die Post ab, Hermsdorf hingegen wird wegen seiner gemütlichen 900-Meter-Piste gern von Familien mit Kindern besucht.

Insgesamt kann der Wintersportler zwischen Jöhstadt im Osten und Oberwiesenthal im Westen des Erzgebirges hier seinem Hobby auf 42 Pisten und 900 Kilometer langen Loipen und Skiwanderwegen frönen.

Im Erzgebirge gibt es unzählige Abfahrtshänge. Viele Städte und Gemeinden unterhalten Lifte, die je nach Witterungslage teilweise durch Beschneiungsanlagen und Flutlicht unterstützt werden. Auskunft darüber können die örtlichen Tourismusämter geben. Die besten Abfahrtsbedingungen finden sich jedoch im oberen Erzgebirge um das Fichtelberg- und Keilberggebiet. Allein diese Region bietet von November bis März mehr als 20 Abfahrtshänge mit jeweils bis zu 2.500 Meter Länge.

Die Kammloipe auf dem Gebirgskamm vom vogtländischen Schöneck bis ins erzgebirgische Johanngeorgenstadt gehört zu den wohl schönsten und auch schneesichersten Loipen Deutschlands und wurde mit dem Prädikat „Exzellente Loipe“ ausgezeichnet. Um die Kammloipe regelmäßig zu pflegen und zu spuren, sind fünf Pflegebetriebe mit moderner Technik für Sie im Einsatz. Die Präparation der Loipen kostet jährlich zwischen 50.000 und 70.000 Euro.

Beliebtes Ziel für Winterspaß sind ebenso Oberlausitzer Bergland und Zittauer Gebirge. Hier verführen 50 km gut beschilderte und gespurte Loipen in Kammlagen zwischen 500 und 650 Metern zu ausgedehnten Touren auf dem Skiwanderweg „Zittauer Gebirge“. Dieser führt durch vier Gebirgsorte zwischen Waltersdorf und dem Luftkurort Lückendorf.

Auf dem mit 793 Metern höchsten Berg im Zittauer Gebirge in Oybin ist an der Lausche auch Abfahrtslauf möglich. Hoch hinauf geht’s mit dem Lift. Darüber hinaus kann man im Freizeit- und Eissportzentrum FEZ Kurort Jonsdorf Eislaufen, Eisstockschießen und Eishockey spielen.

Der Wintersport im Elbsandsteingebirge hat seinen besonderen Reiz. Auf ganz normalen Skipisten und Loipen kann man sich bei Langlauf oder Abfahrtslauf sportlich betätigen. Bei ausreichend Schnee sind in der Hinteren Sächsischen Schweiz (Kirnitzschtal, Hinterhermsdorf, Sebnitz) und im Bereich der Tafelberge (Großer Zschirnstein, Gohrisch) viele Pisten gespurt. Für geübte Skiwanderer bietet sich die „Hohe Tour“ von Zinnwald bis Schmilka im Grenzgebiet zu Tschechien an.
 
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