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4. Oktober 2017
Redaktions- und Anzeigenschluss:
20. September 2017

Tipps von der Kräuterhexe: November-Nebelmond

BeinwellAnfang November verarbeite ich die Wurzeln, die ich zum Wurzelgräbertag geerntet habe. Am letzten Tag im Kräutersammeljahr haben die Wurzeln besondere Kraft, die sich voll konzentriert in der Wurzel befindet. Hier speichert die Pflanze jetzt all ihre Reserven, denn sie will den Winter überstehen, um sich im Frühjahr wieder voll entfalten zu können.

Beinwellwurzeln sind für Beschwerden der Knochen und auch Muskeln sehr empfehlenswert. Nach dem Ernten und Antrocknen der Wurzeln bürste ich die Erde ab und schneide die Wurzel in kleine Stücke. Anschließend übergieße ich sie mit Öl für Beinwellöl und mit einem höherprozentigen Alkohol für die Tinktur. Das Öl verarbeite ich zu Salbe und die Beinwelltinktur wird für kühlende, heilende Umschläge genutzt.

In einigen Läden kann man den Blutwurzschnaps entdecken. Auf meinen Kräuterwanderungen werden dann sehr oft die Männer munter, wenn ich dieses kleine zarte Pflänzchen, das im Herbst mit seinen vier gelben Blütenblättern auf den Wiesen leuchtet, vorstelle und den Schnaps erwähne. Zu Halloween gegraben, abbürsten und kleinschneiden, mit einem hochprozentigen Alkohol ansetzen und bis zum 1. Dezember ins Südfenster stellen, abfiltern und fertig ist der Blutwurzschnaps.


Grüße aus der Kräuterbaude

Ihre Janet Hoffmann

 
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