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Redaktions- und Anzeigenschluss:
20. September 2017
Stadtmuseum Pirna – auf historischem Boden

stadtmuseum pirnaDas Stadtmuseum Pirna (Klosterhof 2) steht auf historischem Boden – auf dem Areal des vormaligen Dominikanerklosters in der Pirnaer Altstadt. 1861 durch den Städtischen Gewerbeverein gegründet, zählt es zu den ältesten Museen im Freistaat Sachsen.

Seit 1887 präsentierte auch der Gebirgsverein Sächsische Schweiz seine Sammlungen zu Natur- und Volkskunde im Stadtmuseum. Die lange Zeit getrennt entwickelten Sammlungen wurden erst 1940 zusammengeführt. Seit 1923 befinden sich die Ausstellungen im Kapitelsaalgebäude des Klosters.

Nach fast 9jähriger Schließzeit und langwierigen Sanierungsmaßnahmen wurde das Stadtmuseum 1993 wiedereröffnet. Ein Schwerpunkt der Arbeiten betraf den Ausbau eines Gebäudefragmentes aus der Klosterzeit zum Eingangsgebäude des Museums. Diese architektonische Meisterleistung aus altem Mauerwerk und modernen Einrichtungen wurde mit einem Preis des Bundesbauministeriums ausgezeichnet. Im Museum entstanden neue Ausstellungen zum Elbsandstein und zur Stadtgeschichte. Jedes Jahr stehen thematische Sonderausstellungen, darunter Kunst- und Weihnachtsausstellungen auf dem Programm. Dazu gehören auch museumspädagogische Veranstaltungen, Führungen, Vorträge und Konzerte. Das Museum ist Herausgeber einer heimatkundlichen Schriftenreihe, von Katalogen und weiteren die Ausstellungen begleitenden Schriften.

Zwischen Lust und Frust - Pirnaer Schulgeschichte(n)

Die Sonderausstellung „Lernen zwischen Lust und Frust“ gibt Einblicke in 200 Jahre Pirnaer Schulgeschichte. Die Besucher erfahren von den Schwierigkeiten bei der Durchsetzung der Schulpflicht, von den Bräuchen zur Schuleinführung, von Schulstrafen aber auch ob und wann beispielsweise die jetzige Goethe-Mittelschule Bürger-, Volks-, Mädchen-, Grund- oder Polytechnische Oberschule gewesen ist. In einem Klassenraum aus der Zeit um 1920, können die Besucher in den alten Holzbänken eine gedankliche Zeitreise fast 100 Jahre zurück in die Schul-Vergangenheit erleben. Interessante Exponate und wissenswerte Informationen rund um die Schulbank finden

ausstellung die Besucher auch im zweiten Obergeschoss des Museumsgebäudes.

Schriftenreihe des Stadtmuseums Pirna

Das Stadtmuseum Pirna ist Herausgeber einer heimatkundlichen Schriftenreihe. Zuletzt erschien das Heft 13 unter dem Titel „ Das Handwerk der Büchsenmacher und Büchsenschäfter in Pirna“. Die Anfänge dieses seltenen Handwerks reichen in Pirna bis ins 16. Jahrhundert zurück und sind von dem Autor Dieter Schaal akribisch untersucht worden. Der Verfasser recherchierte in zahlreichen Archivalien, unterzog sie einer kritischen Bewertung und vermittelt schließlich ein aufschlussreiches und bisher nicht bekanntes Bild aus längst vergangenen Tagen. Von besonderer Bedeutung sind die biografischen Angaben zu den Vertretern des Berufszweiges. Angefügt ist auch ein Katalog der wenigen erhaltenen Waffen aus Pirnaer Werkstätten. Wissenschaftlich fundiert und dennoch allgemeinverständlich dargestellt, spricht das neue Heft wieder einen breiten Leserkreis an. Interesse findet es auch bei den Mitgliedern der Schützenvereine, die sich der Traditions- und Heimatpflege widmen.

Das Stadtmuseum Pirna ist jeweils dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet (montags geschlossen)

 

 
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